Babynachdenkzeit

Die Gewalt am Kind nimmt messbar seit Jahren ständig zu.

Aus einem süßen kleinen Knuddelbaby wird ganz schnell ein anspruchsvolles Kind.

Kinder sind unsere Zukunft und verdienen unseren Schutz, Verständnis und Förderung.

Schwangerschaft heißt:

Null - Alkohol Null - Drogen  Null - Medikamente Null - Nikotin

Alkohol baut das ungeborene Kind  10x langsamer ab als die werdende Mutter.

Drogen gehen ohne Zeitverzögerung und Filter 1:1 auf das Ungeborene über. 

Medikamente sind Droge Nr. 1 aus der Apotheke. Die Auswirkung wird völlig unterschätzt.

Es entstehen enorme Schädigungen und Spätfolgen.

Nikotin ist unstrittig schädlich  und kann nicht schöngeredet werden.

Weitere Misshandlungsformen:

Schütteln, die Folgen können tödlich sein. 

Babys haben Brüche, Babys verhungern, Babys haben keine Ansprache, Babys werden im Auto vergessen oder zurückgelassen, Babys sind zum Wegwerfartikel geworden.

Es wird Zeit zum Umdenken – Kinder brauchen unseren Schutz und unsere Aufmerksamkeit.

Nein zum Prinzip der 3 Affen: nichts hören, nichts sehen, nichts sagen

Umdenken zum Prinzip Mensch muss sein: Hören, Sehen, Sagen 

Ja zum Kind -  heißt mindestens 20 Jahre bis lebenslänglich Verantwortung für dieses Wunschkind.

„Eltern werden ist nicht schwer – Eltern sein dagegen sehr“


Alkoholgeschädigtes Kind

Klara steht das Schützenfest ins Gesicht geschrieben.

Diese Schädigung entsteht durch Alkohol in der Schwangerschaft.

Wenn die Frau Alkoholikern war bzw. ist.

Wenn der Mann Alkoholiker war bzw. ist.

Alkohol schädigt das Erbgut. 

Durch diese Schädigung ist keine altersgerechte Entwicklung möglich.

Das besondere Aussehen, die eingeschränkte Motorik sind schon heftig.

Hirnzellen die geschädigt sind, können nicht repariert werden.

Es gibt auch keine Funktionsübernahme aus anderen Hirnzellenbereichen.

Weggesoffen. Weg ist weg – lebenslänglich

Geschätzt jährlich 40.000 - mehr oder weniger geschädigte Neugeborene.

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Drogengeschädigtes Kind

Marie - Drogenentzug in voller Härte und alleine vom ersten Atemzug an.

Drogenkonsum während der Schwangerschaft bedeutet,  wie die werdende Mutter konsumiert oder entzieht, konsumiert oder entzieht das Kind - immer 1:1

Kein Plazentaschutz, keine Zeitverzögerung, keine Dosisminderung - kein Schutz.

Entwicklung in der Drogenhölle.

Drogen wie z.b.: Heroin, Kokain, Nikotin, Haschisch, Designerdrogen, Crack, dazu kommen die Drogen aus der Apotheke – Paracetamol, Ibuprofen, Codein, Valium, Tavor, u.v.m.

Die Hölle dauert noch 6 – 9 Monate Entzug im Krankenhaus.

Die wichtigste Entwicklung der ersten 10 Monate - der Aufbau des Urvertrauens ist für diese Kinder nahezu unmöglich.

Für diese Kinder beginnt ein unglaublicher Überlebenskampf. 

Entzug, Schmerzen, Angst, das Gefühl des endlosen Fallens, Herzrasen prägen die Entwicklung.

Völlig clean sind diese Kinder bei der Entlassung in eine ungewisse Zukunft.

Keine  Macht den Drogen !

Schüttelbaby Wilma

Wer schüttelt schon so ein kleines süßes Baby? 

Babys sind klein, süß, kuschelig und manchmal nervend und sehr, sehr laut.

Es können sich dann Minuten wie Stunden anfühlen. 

Wenn das kleine süße Baby mit 100db tobt, und das anscheinend ohne Grund und anhaltend. 

Jetzt heißt es nicht die Nerven verlieren, nicht schütteln! 

Das Kind vorsichtig ins Bett legen und das Zimmer verlassen, tief durchatmen. Jetzt brauchen Eltern und Kind eine kurze Pause.

5 Minuten schreien bringt ein gesundes Kind nicht um Schütteln schon.

Schütteln verursacht Schäden die tödlich enden können.

Ein Schütteltrauma verursacht immer Hirnblutungen, die bis 10 Tage nach schütteln noch tödlich enden können.

Ein Schütteltrauma ist Körperverletzung, unter Umständen mit Todesfolge.

Das bedeutet bis 15 Jahre Haft hilft dem betroffenen Kind nicht mehr, aber vielleicht regt das zum Nach- bzw. Umdenken an.

Die Gewalt am Kind nicht stetig zu –in allen sozialen Schichten unabhängig von Herkunft, Alter und Einkommen.

Ein Schütteltrauma kann eindeutig bewiesen werden. 

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Gewalt am Kind

Wer raucht und trinkt während der Schwangerschaft?

Wer schüttelt schon so ein kleines süßes Baby? 

Wer vergisst sein Kind im Auto? 

Wer holt sein Kind aus dem Kindersitz ohne vorher die Gurte zu öffnen?

Wer nimmt sein Kind im Auto als Airbag auf den Schoß?

Wer fährt mit Kind im Auto ohne passenden Kindersitz?

Wer bringt sein blasses Kind ins Sonnenstudio?

Wer stellt sein Kind in die pralle Mittagssonne?

Wer spielt mit dem Smartphone während das Kind sich der Straße nähert?

Wer zieht sein Kind am Kopf hoch, um es auf den Arm zu nehmen?

Das sind nur wenige Beispiele unüberlegten Handelns. 

Nicht die andern – Die jeweiligen Betreuungspersonen tragen die Verantwortung.

Verstand einsetzen kostet nichts. 

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Wer macht sowas?

Mama parkt das Auto im Schatten auf dem Supermarktparkplatz, dann lässt sie die Fenster einen Spalt herunter, steigt aus, klick die Türen sind zu. Schnell läuft sie in Richtung Supermarkt.

Baby Jasmin bleibt in ihrem Kindersitz zurück. Sie schaut Mama hinterher. Mama kommt sicher gleich zurück, dann fahren wir zu Oma und Opa. Es ist ein sonnig warmer Tag. Noch nicht zu heiß.  Die Klimaautomatik sorgt für eine angenehme Temperatur im Innenraum des Autos.

Der Supermarkt ist klimatisiert. Mama weiß wo alles steht. Ausgerechnet das Regal ist nicht aufgefüllt.

Inzwischen wird es im Auto wärmer. Klar, das Auto steht, die Klimaanlage ist aus.

Jasmin wird unruhig, da kommt jemand - ist das Mama oder Papa? Schade es sind Kunden des Supermarktes. Die suchen bestimmt Mama, dann ist sie ja gleich wieder da.

Eine Verkäuferin muss erst ins Lager um das fehlende Teil zu holen. Mama wartet.

Die Pralinen für Oma und Opa werden langsam weich.

Auch für Jasmin wird es jetzt warm. Sie weint, Kunden gehen vorbei. Sie schreit lauter und rudert mit Armen und Beinen. Kunden gehen vorbei – die müssen das doch hören. Die Fenster sind doch ein bisschen auf.

Die Verkäuferin ist zurück. Mama eilt zur Kasse. Auf dem Weg dorthin trifft sie eine Schulfreundin, die Beiden haben sich lange nicht gesehen. Wiedersehensfreude - nur ganz kurz.

Jasmin fühlt sich von allen verlassen. Es ist wie im Backofen. Sie schwitzt, hat klatschnasse Haare, die Kleidung klebt an ihrem kleinen Körper, sie brüllt nach Mama -  nach Papa, hört sie denn keiner?  Da sind doch so viele Männer und Frauen wieder gehen alle vorbei – vielleicht kommt jetzt Mama. Es kommt noch nicht mal ein leichtes Lüftchen in den Innenraum des Autos. Es ist unerträglich heiß. Jasmins Beine glühen, der Mund ist trocken, der Körper fühlt sich tonnenschwer an, der Kopf ist rot und heiß.

Mama steht mittlerweile in der Kassenschlange. Sie ist nicht lang, gleich wird sie dran sein.

Da - auch das noch - eine Durchsage: Ein technisches Problem an Kasse 2 wir bitten die Kunden zur Kasse 4. Zeit vergeht.

Jasmin kann kaum noch schreien, zu trocken sind Mund und Hals. Sie hat wahnsinnigen Durst, ihr ist  heiß, auch der Kindersitz ist jetzt unangenehm warm geworden. Sie versucht der Hitze auszuweichen aber immer wieder kommt sie mit ihren warmen, geschwollenen Armen und Beinen, an den unerträglich warmen Kindersitz.

Mama steht immer noch an, die Karte einer Kundin funktioniert nicht – es dauert.

Gleich ist Mama an der Reihe.

Die Pralinen sind flüssig geworden. Die kann keiner mehr essen.

Jasmin kann nicht mehr schreien, der Kopf dröhnt, mal ist alles ganz laut oder es rauscht nur noch. Jasmin ist fix und fertig, stumm, überhitzt, zusammengebrochen kauert sie im Kindersitz. Da hört sie eine laute aufgeregte Stimme - ist das Papa? 

Ein lauter Knall - Scherben, Luft.  Jasmin wird ganz vorsichtig aus dem Auto geholt.

Ihre Arme, Beine und der Kopf mit einem nassen Tuch vorsichtig gekühlt. Wer ist der Mann? Wo ist bloß Mama?

Es kommen immer mehr Menschen und starren Jasmin an. Jasmin will am feuchten Tuch saugen sie hat so einen Durst – aber das schafft sie nicht mehr. Jetzt  fährt ein großes lautes Auto auf den Parkplatz. Der Rettungswagen. Das Rettungsteam versorgt Jasmin.

Da kommt Mama. Sie schreit den fremden Mann an, weil das Auto kaputt ist. Die Retter bringen Jasmin ins Krankenhaus.

Mama kommt sicher gleich nach. Papa macht das Auto bestimmt wieder heile. Hoffentlich sind sie nicht sauer auf mich.

Oma und Opa warten.